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Dienstag, 11.07.2006

Rausreden

Die Ausrede des nicht schreibenden Schreibenden:

Die geistige Tätigkeit, ja eigentlich jede Produktion, erfordert eine grundsätzliche Akzeptanz des Schaffenden für das ihm Mögliche. Bei medialen Beruferbrechern unserer lachenden Flachgesellschaft nennt man diese so wichtige Eigenschaft, der ich habhaft zu werden suche, „Schmerzfreiheit“.

Drum laboriere ich an meiner hypochondrischen Sensibilität und denke mir, nein spreche hier: ach wär’ ich doch, ach wär’ ich doch im Geiste indolent…

Ein leicht sedierter

Xami

Montag, 15.05.2006

Rechenspielchen

Um meine Schlaflosigkeit zu nutzen und dieses Blog nicht völlig austrocknen zu lassen, (v)erbreche ich einen neuen Eintrag. Da es mir jedoch an Themen mangelt, bin ich gezwungen dem Frühling Tribut zu zollen und dessen angebliches Lieblingsthema, das zusammen, aus- und miteinander leben zu bemühen.

Die männliche „Libido“(schlimmes Wort! Aber Geilheit? Reproduktionsdrang? Kopulationsdbedürfnis? Ich denke nein…) als wirtschaftlicher Nachteil bei der Partnersuche:

Wenn Mann ein Angebot hat, welches er an die Frau(en) zu bringen sucht, sollte ihn keine „Geldnöte“ plagen. Ein Konkursverkauf riecht immer nach Schnäppchen. Da nun aber die möglichen Kundinnen, häufig nicht einmal eindeutige Kaufabsichten zum Ausdruck bringen, gilt es für den Verkäufer, das Verkaufspaket enger zu schnüren bzw. das Angebot zu verbessern. Es bietet sich an, entweder die Grundausstattung (Aussehen, Intelligenz, Charakter… da letztere und Gesichter eben schwer zu bearbeiten sind, bleibt meist nur das berühmte Fitnessstudioabo) zu verbessern, bessere Accessoires (Geld, Haus, Auto etc) anzubieten oder auch kleine Gimmicks (Hund, Vegetarismus, richtiger Musikgeschmack, Drogen etc.) in die Offerte hinzuschmuggeln, möchte man vermeiden, dass der Preis (richtig geraten… die Qualität der Frau) nicht allzu gering ausfällt.

Und warum das Ganze?
Ich kann mein Angebot nicht verbessern und würde es doch trotzdem so gerne als Serienproduktion(oder Aktiengesellschaft) zu einem Preis verschachern, den nicht mal Schalke zahlen würde, oder in romantischen Momenten, es als Einmallieferung gleich mit der kompletten Firma(dann halt ohne Aktien), natürlich meistbietend, abtreten, um dann den Ruhestand mit der Bezahlung zu genießen.

Sonntag, 05.02.2006

Reiskräcker für alle

Mir ist aufgefallen, dass Papst, das Wort Papst, eine lustige Eigenschaft hat. Im Plural funktioniert es nur in Tod. Wer den singulären Papst pluralisiert, passt ihn seinen Vorgängern an.

Deshalb meine neue Parole:

Für mehr Päpste!



Sakrament is des an Schmarn...

Typisch baltische Flotte

Dank eines 4.50€ ärmeren Mitbewohners, hatte ich die unerfreuliche Möglichkeit, die werbebedruckte Rückseite eines Musikmagazins zu beschauen.
Dort entdeckten meine Äuglein eine Aktion zwecks Bekanntermachung der "Newcomer des Jahres" Hard-Fi. Nichts gegen diese mir beinahe unbekannte Band, aber zwei Referenzen muss ich doch kurz abhandeln:

"Beste Non Metal Platte des Jahres!" Niels A.

würde der Text lauten:

„Beste Non Stones Platte des Jahrtausends“ Mick J.

hätte ich vielleicht geschafft zu verstehen. Doch irgendwie wird mir nicht klar, wie es der scheinbare Metalfan Niels A. geschafft hat, sich für diesen durchaus beneidenswerten Job zu qualifizieren oder was dem geneigten Leser diese Referenz zur Referenz werden lässt?!

Aber nun zum eigentlichen Teil

„[…] Hätte Beethoven solche Songs geschrieben, wäre er nicht taub geworden.“ Constantin T.

Erstmal: Who the fuck is Constantin T.? Welche Korrelation besteht zwischen Beethoven und Songs und taub werden?
Ich glaub nicht, Beethoven hätte „Songs“ geschrieben. Sind „Songs“ im deutschen Sprachgebrauch nicht diese auf Radio und TV zugeschnittenen, 3-4min langen zumeist refrainlastig konstruierten Häppchen? Was Beethoven komponierte war meist länger und schwerer, sicherlich ist manches leicht und flockig, (schon immer wollte ich dieses Wort verwenden, es fühlt sich erwartet widerlich an) aber Häppchen fabriziert hat er nun wahrlich nicht.

Auch das ist immer noch nicht der Punkt zu dem ich kommen wollte, denn die Frage die mich umtreibt, immer wieder und mich zum nachdenken anregt, ist, was macht taub, genauer was ist es hier! dass taub macht?

Hätte Beethoven also dann wäre er nicht, aber warum nicht? Sind diese Songs so leise, so Ohren schonend? Ist es die Tatsache, dass sie auf CD und somit in der Lautstärke regelbar erschienen sind? Schlagen Orchester und Quart-, Quintette, Trios, Klavier und was weiß ich, mehr aufs Gehör? Ich denke nicht. Genau wie Constantin, bestimmt.
Was ist es dann? Was? Die Tonart, Tonlage, der Frequenzgang? Sind die Hard-Fi „Songs“ sehr bassig, tief, niederfrequent, wie jeder weiß, schonend fürs Ohr, denn sind es nicht die hohen Lage, die das Gehör schädigen und bestimmt, ganz bestimmt, hat Beethoven, trotz aller tristesse, häufiger ein gestrichenes Tönchen einfließen lassen.
Vielleicht aber ist es die Stimmung, der Spaß? Beethoven soll ein ziemlicher Griesgram gewesen sein, das schlägt auf Gemüt und ?Ohren? Ist seine Musik zu umständlich, kompliziert, kraftraubend, wohingegen Hard-Fi vor Leben, Freude sprühen, nichts sagend, langweilig, lahm?

Ich kann es mir schlicht nicht erklären. Doch ich werde das Gefühl nicht los, dass es nett gemeint ist, aber eine, mir nicht ersichtliche, üble Beleidigung verborgen bleibt, denn sollte eine freche, xy-rock/pop Band nicht so laut im einen und im übertragenen Sinne sein, dass taub werden zum Prädikat gerinnt? EGAL!!

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die ausgewählten „Bonmots“ aus Max („das Rotzige von The Clash, das leicht Schräge von…“) und Stereoplay (Stellen sie sich The Clash anno 2005…“), dem interessierten Leser endgültig klar machen, Finger weg!

Nun denn…

Lieber tot als...

Ich habe einen neuen Favoriten zum Thema *würg*.

Es hatte sich mir langsam aufgedrängt und wird wohl Gewissheit werden, ein guter Moslem (bzw. Katholik) sein Hirn am Eingang der Moschee (bzw. Kirche, Tempel, etc.) mitsammt den Schuhen (bzw. irgendetwas an- und ausziehend) abgibt.

Dank der Reaktionen des katholischen Oberbefehlshabers plus Sprachrohr, Gesinde oder so, weiß ich wieder, dass man(also ich) nie vergessen darf: Dumm sind die Meisten und die Meisten sind gläubig! Drum versuch ich, das alles mit Fassung zu tragen.

Sozusagen als ps und weil ich es loswerden muss:

Nach 10min Volksmusik auf der ARD, hätte ich auch gern deutsche "Kulturzentren" angezündet und stelle entsetzt fest, dass Volksmusik für Solidarisierung mit Palästina sorgt (selbst unter derart absurden Umständen)! Mal schauen wie lang der Mossad braucht... hoffentlich nicht allzu. Für mich und Israel!

Schnarch...ich muss!

Donnerstag, 02.02.2006

Auf die Plätze...

Überall sind die Mohammed-Karikaturen Thema, die Pressesprecher des Islam schreien trapsig: "Was erlauben...?".
Kopfschüttelnd nehme ich zur Kenntnis, dass der Islam den Kampf um die Krone der dümmsten Religion noch nicht aufgibt, obwohl die Christen mit creationistischer Gewieftheit schwer gepunktet haben.

Drum (m)eine Frage, verpackt in einen schlechten Remake eines schlechteren Witzes:

Tony Blair und GW Bush planen und besprechen den 3. Weltkrieg bei einem leckeren Glas kalifornischen Rot"wein". Während sie die Modalitäten klären, fragt sie der Kellner:

"Was treibts ihr beiden da, eigentlich?"

Bush: "Wir töten 1,3 Milliarden Moslems und alle dänischen Karikaturisten..."

Der Kellner schaut etwas verwirrt: "Wieso alle dänischen Karikaturisten?"

Tony Blair klopft Bush auf die Schulter und meint: "Was habe ich dir gesagt, George. Keiner wird nach den Moslems fragen ..."

Dienstag, 10.05.2005

BaldBlogPlan

Vielleicht bleibt es ja nich dabei, aber irgendwie muss ich zugeben... ...noch hab ich nichts zu erzählen!